Schildkrötenauffangstation Jeßnitz

Auszug aus der Homepage:

Die Anfänge meiner Auffangstation für Schildkröten begann zirka 1997. Zu dieser Zeit arbeitete ich hauptberuflich im Tierheim und sah regelmäßig was Menschen auch Schildkröten antun können. Meine erste Schildkröte war Gertrud, eine griechische Landschildkröte. Sie kam als Fundtier ins Tierheim und sah erbärmlich aus. Ein Loch in ihrem Panzer kündigte von ihrer Haltung an einer Kette. Heute weiß ich, dass dies früher eine recht verbreitete Methode war, die Tiere am fortlaufen zu hindern. Gertrud lebt jetzt in einem großen Freigehege, wird nicht vermittelt und ich hoffe ich habe noch viele Jahre Freude an ihr.

Es folgten diverse Wasserschildkröten. Zu damaliger Zeit hatte ich keine Ahnung, wie diese Tiere unterzubringen, geschweige zu ernähren waren. Da sich aber kaum Interessenten fanden für die Tiere und auch im Tierheim kaum eine artgerechte Unterbringung zu gewährleisten war, sah ich mich gezwungen mich mit der Schildkrötenmaterie auseinander zu setzen. Es folgte das erste 300 Liter Becken, dann ein zweites, ein drittes  usw. und die diverse Technik dazu und heute stehen bei mir zu Spitzenzeiten 8 Becken unterschiedlichster Größen mit durchschnittlich 20 Tieren. Fast jährlich kam sommers ein kleiner oder großer Fertigteich hinzu und heute kann ich im Notfall so bis zu 25 Tiere unterbringen. Die Zahl der Tiere wächst ständig und nur die wenigsten Schildkröteninteressenten wissen wirklich, welche Ansprüche diese Tiere stellen. Dabei gibt es genügend Literatur und so sollte die Zeit der reinen Teichhaltung doch wirklich endlich der Vergangenheit angehören. Inzwischen kann ich behaupten meine Hausaufgaben gemacht zu haben, denn so manchem geschundenen Tier konnte ich inzwischen kompetent helfen

Maskenleguan
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Leguan
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